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Kleinschrift-Tintenstrahldrucker: Der ultimative Leitfaden für die industrielle Produktion

2026/03/19

Ob Sie Ingenieur, Produktionsleiter, Qualitätsspezialist oder einfach nur interessierter Leser sind – dieser Leitfaden führt Sie durch die praktischen, technischen und strategischen Aspekte von Kleinschrift-Tintenstrahldruckern für die industrielle Fertigung. Die Kleinschrift-Tintenstrahltechnologie ist ein Rückgrat moderner Fertigungslinien: Sie ermöglicht die schnelle, kontinuierliche und zuverlässige Kennzeichnung unzähliger Produkte mit Verfallsdaten, Chargennummern, Barcodes und Rückverfolgbarkeitsdaten – täglich. In den folgenden Abschnitten finden Sie verständliche Erklärungen zur Funktionsweise dieser Maschinen, zu den Auswahlkriterien, zur Wartung und Fehlerbehebung sowie zu ihrer Integration in umfassendere Automatisierungsstrategien.


Wenn Sie Produktionsausfallzeiten reduzieren, die Rückverfolgbarkeit verbessern oder neue Funktionen wie Konnektivität und vorausschauende Wartung nutzen möchten, helfen Ihnen die hier enthaltenen Erkenntnisse, fundierte Entscheidungen zu treffen. Die Inhalte verbinden technische Details mit praktischen Empfehlungen und Branchenbeispielen, sodass Sie das Wissen sowohl verstehen als auch in Ihrer Produktion anwenden können.


Kleinschrift-Tintenstrahldrucker verstehen: Was sie sind und warum sie wichtig sind

Kleinschrift-Tintenstrahldrucker sind speziell entwickelte Kennzeichnungssysteme, die kleine alphanumerische Zeichen, Logos und einfache Barcodes schnell und berührungslos direkt auf Produkte oder Verpackungen drucken. Sie unterscheiden sich von Großformat- oder hochauflösenden Druckern, da sie auf Geschwindigkeit und kontinuierlichen Betrieb anstatt auf fotorealistische Bildqualität ausgelegt sind. Typische Anwendungsfälle sind das Bedrucken von Mindesthaltbarkeitsdaten, Chargennummern, Seriennummern und regulatorischen Informationen auf Konsumgütern, Arzneimitteln und Industrieteilen. Dank ihrer berührungslosen Technologie können sie auf einer Vielzahl von Oberflächen drucken – von Glas und Metall über flexible Folien bis hin zu Wellpappe – ohne die Produktionslinie zu verlangsamen.


Ein wesentlicher Grund für die Bedeutung dieser Drucker ist die Rückverfolgbarkeit. Vorschriften und Verbrauchererwartungen erfordern zunehmend präzise und gut lesbare Produktinformationen. Tintenstrahldrucker mit kleiner Schriftgröße können mehrere Datenelemente in Produktionsgeschwindigkeit drucken, sodass Hersteller die Kennzeichnungsvorschriften ohne zusätzliche manuelle Schritte erfüllen können. Sie unterstützen außerdem Rückverfolgbarkeitssysteme, die Produkte mit Rohmaterialchargen oder Produktionsläufen verknüpfen. Dies ist entscheidend für Rückrufe, Qualitätsuntersuchungen und Analysen.


Ein weiterer großer Vorteil ist die hohe Betriebseffizienz. Kontinuierliche Inkjet-Systeme können über lange Zeiträume mit minimalem Eingriff betrieben werden, was ideal für den Einsatz in großen Produktionsmengen ist. Selbst bei geringeren Auflagen bieten thermische oder piezoelektrische Drop-on-Demand-Systeme ein überzeugendes Verhältnis von Druckqualität und Wartungsfreundlichkeit. Moderne Geräte verfügen über Automatisierungsfunktionen – wie beispielsweise das Abrufen von Rezepturen bei Produktwechseln oder die automatische Anpassung der Liniengeschwindigkeit –, wodurch Rüstzeiten und menschliche Fehler reduziert werden.


Bei der Auswahl eines geeigneten Systems spielen oft die Oberflächenbeschaffenheit und die Druckgeschwindigkeit eine entscheidende Rolle. Für Hochgeschwindigkeits-Abfüllanlagen sind unter Umständen kontinuierliche Systeme erforderlich, die lesbare Codes mit einer Geschwindigkeit von 300 Metern pro Minute oder mehr aufbringen können. Für den Kartondruck oder die Etikettierung hochwertiger Produkte sorgen hochauflösende Drop-on-Demand-Druckköpfe für schärfere Zeichen. Das Verständnis des Zusammenspiels von Druckgeschwindigkeit, Auflösung, Tintenzusammensetzung und Substrat ist unerlässlich, um die richtige Lösung auszuwählen und die Betriebszeit sowie die Druckqualität für Ihren Betrieb zu optimieren.


Kernkomponenten und Funktionsprinzipien

Kleinschrift-Tintenstrahldrucker bestehen typischerweise aus mehreren Kernkomponenten: dem Druckkopf, dem Tintenzufuhrsystem, der Steuerung und der Benutzeroberfläche. Der Druckkopf ist das Herzstück – er enthält winzige Düsen, die Tintentropfen auf das Substrat ausstoßen. Verschiedene Technologien erreichen den Tropfenausstoß auf unterschiedliche Weise. Kontinuierliche Tintenstrahlsysteme erzeugen einen kontinuierlichen Tropfenstrom; einige Tropfen werden elektrisch geladen und zur Rezirkulation in eine Rinne abgelenkt, während die ungeladenen Tropfen das gedruckte Bild bilden. Drop-on-Demand-Systeme, darunter thermische und piezoelektrische Varianten, geben Tropfen nur bei Bedarf ab und erzeugen so weniger verschwendete Tropfen bei potenziell höherer Auflösung.


Das Tintenzufuhrsystem steuert Tintenlagerung, Filtration und gegebenenfalls Lösungsmittel oder Nachfüllflüssigkeit für kontinuierliche Systeme. Gleichbleibende Tintenviskosität und partikelfreie Tinte sind unerlässlich; Verunreinigungen oder falsche Viskositätswerte können Düsen verstopfen oder die Tropfenbildung beeinträchtigen und so Druckfehler verursachen. Viele Industriedrucker verfügen über Rezirkulationssysteme, Partikelfilter und Heizelemente, um die Tinte insbesondere in kalten Umgebungen auf optimaler Temperatur zu halten. Die Steuerung koordiniert Tropfenzeitpunkt, Tropfengröße und Druckmuster, häufig mithilfe von Rastervorlagen oder im Speicher abgelegten Vektorschriften. Moderne Steuerungen können den Tropfenzeitpunkt dynamisch an variable Liniengeschwindigkeiten anpassen oder zur Verifizierung in Bildverarbeitungssysteme integriert werden.


Die Benutzeroberflächen reichen von einfachen Tastatur- und Displaykonfigurationen bis hin zu großen Farb-Touchscreens mit grafischen Editoren. Moderne Schnittstellen umfassen häufig die Rezeptverwaltung, die einen schnellen Wechsel zwischen Produktformaten ermöglicht, sowie Konnektivitätsoptionen wie Ethernet, OPC-UA oder industrielle Feldbusprotokolle zur Kommunikation mit SPSen und MES-Systemen. Diese Schnittstellen vereinfachen Produktwechsel und gewährleisten, dass die korrekten Druckdaten an das jeweilige Produkt gelangen.


Zu den wichtigsten mechanischen und umweltbedingten Aspekten gehören die Montagehardware und die Näherungssensoren. Die Druckköpfe sind auf Halterungen montiert, deren Feinjustierung den Abstand zum Substrat – den Spalt zwischen Druckkopf und Substrat – steuert. Dieser Abstand beeinflusst Fokus und Punktplatzierung. Sensoren erfassen die Produktposition oder codieren Triggersignale, um den Druckvorgang mit der Produktbewegung zu synchronisieren. Schutzgehäuse schützen empfindliche Elektronik und Fluidsysteme vor Staub, Feuchtigkeit und den in der Lebensmittel- und Getränkeindustrie üblichen Reinigungsmaßnahmen. Das Zusammenspiel von Druckkopfmechanik, Fluidik, Zeitsteuerung und benutzerfreundlichen Schnittstellen macht diese Systeme zuverlässig und flexibel einsetzbar in industriellen Fertigungslinien.


Tintenarten, Substratkompatibilität und Überlegungen zur Druckqualität

Die Tintenchemie ist entscheidend für die Leistungsfähigkeit von Tintenstrahldruckern mit kleinen Schriftzeichen. Verschiedene Tinten werden für spezifische Substrate und Umweltanforderungen entwickelt. Lösemittelbasierte Tinten bieten hervorragende Haftung und schnelles Trocknen auf nicht porösen Oberflächen wie Glas, Metall und vielen Kunststoffen. Sie werden häufig in Hochgeschwindigkeits-Produktionslinien für Getränke und Pharmazeutika eingesetzt, wo Wisch- und Abriebfestigkeit erforderlich sind. Wasserbasierte Tinten eignen sich für viele poröse Materialien und werden aufgrund ihrer geringeren Umweltbelastung oft bevorzugt, obwohl ihre Haftung auf glatten Kunststoffen ohne Substratvorbehandlung eingeschränkt sein kann. UV-härtende Tinten härten unter UV-Licht nahezu sofort aus und erzeugen langlebige, kontrastreiche Drucke, die ideal für bestimmte Verpackungslinien sind, bei denen eine schnelle Handhabung erforderlich ist.


Thermische und piezoelektrische Drop-on-Demand-Systeme verwenden oft andere Tintenzusammensetzungen als kontinuierliche Systeme. So müssen beispielsweise thermische Tintenstrahltinten schnellen Heizzyklen standhalten und sind typischerweise wässrige oder lösemittelbasierte Mischungen, die für thermische Stabilität entwickelt wurden. Piezoelektrische Tinten sind vielfältiger, werden aber häufig für eine präzise Tröpfchenbildung optimiert und sind in pigmentbasierten Formulierungen für einen stärkeren Kontrast erhältlich.


Die Substratverträglichkeit ist ein wichtiger praktischer Aspekt. Oberflächenenergie, Porosität und Textur beeinflussen, ob die Tinte gut benetzt und haftet. Niedrigenergetische Kunststoffe wie Polyethylen und Polypropylen erfordern oft eine Vorbehandlung, beispielsweise eine Corona- oder Plasmabehandlung, um die Oberflächenenergie zu erhöhen und die Haftung zu verbessern. Flexible Folien für Beutel benötigen unter Umständen schnelltrocknende Tinte oder einen Primer, um ein Verschmieren beim Verarbeiten zu verhindern. Metalle und Glas nehmen lösemittelhaltige Tinten im Allgemeinen gut auf, jedoch müssen Trocknungsverhalten und Abriebfestigkeit nach dem Druck für die jeweiligen Einsatzbedingungen geprüft werden.


Zu den Aspekten der Druckqualität gehören Punktgröße, Tropfenplatzierungsgenauigkeit und Kontrast. Kleinere Tropfen ermöglichen feinere Details und glattere Schriften, trocknen aber unter Umständen langsamer oder sind weniger beständig. Für lesbaren Text wie Datumsangaben sind mittelgroße Tropfen ein guter Kompromiss. Für maschinenlesbare Codes wie Barcodes oder QR-Codes sind Auflösung und Druckkonsistenz entscheidend, um Scanfehler zu vermeiden. Der Kontrast wird durch die Pigmentauswahl und die Deckkraft der Tinte sowie mitunter durch die Farbe des Untergrunds erzielt; für dunkle Untergründe können weiße oder helle Tinten erforderlich sein.


Umwelt- und regulatorische Faktoren beeinflussen die Tintenwahl. Oberflächen mit Lebensmittelkontakt und Verpackungen für essbare Produkte erfordern Tinten, die den Lebensmittelsicherheitsvorschriften und Migrationsgrenzwerten entsprechen. Lösemittelbasierte Tinten können flüchtige organische Verbindungen (VOC) enthalten, weshalb Belüftung und Arbeitsschutzmaßnahmen notwendig sind. Hersteller suchen zunehmend nach VOC-armen oder wasserbasierten Alternativen und Tinten mit besseren Nachhaltigkeitsprofilen, um die unternehmerischen und regulatorischen Nachhaltigkeitsziele zu erreichen.


Industrielle Anwendungen und Fallstudien

Kleinschrift-Tintenstrahldrucker sind in vielen Branchen weit verbreitet, da sie sich an verschiedene Substrate und Druckgeschwindigkeiten anpassen lassen. In der Lebensmittel- und Getränkeindustrie werden mit diesen Druckern Mindesthaltbarkeitsdaten, Chargennummern und Losnummern auf Flaschen, Dosen, Kartons und flexiblen Verpackungen angebracht. Ein Getränkeabfüllbetrieb kann beispielsweise kontinuierliche Tintenstrahlsysteme auf Hochgeschwindigkeits-Abfüllanlagen einsetzen, um klare und dauerhafte Datumsangaben auf Glas- und PET-Flaschen zu drucken, während für Sekundärverpackungen mit feineren Schriftarten oder Logos hochauflösende Drop-on-Demand-Drucker verwendet werden.


In der pharmazeutischen Industrie ist eine eindeutige und manipulationssichere Codierung aufgrund der Rückverfolgbarkeit und der Einhaltung gesetzlicher Vorschriften unerlässlich. Kleinschriftdrucker können Seriennummern, Chargennummern und regulatorische Informationen direkt auf Primärverpackungen wie Blisterpackungen oder Umkartons drucken. Da Lesbarkeit und Beständigkeit von größter Bedeutung sind, kombinieren pharmazeutische Produktionslinien häufig Tintenstrahldrucksysteme mit Bildverarbeitungssystemen, um sicherzustellen, dass jedes Produkt vor Verlassen der Produktionslinie über den korrekten und lesbaren Code verfügt.


Die Elektronik- und Automobilindustrie nutzt diese Drucker, um einzelne Bauteile, Kabel und Gehäuse mit Teilenummern, Chargencodes und Konformitätskennzeichnungen zu versehen. Bei Kabeln sind Abriebfestigkeit und Haftung entscheidend, daher verwenden Hersteller üblicherweise Spezialtinten, die gut auf PVC- oder Polyethylenisolierung haften und Biege- sowie Umwelteinflüssen standhalten.


Baumaterialien wie Rohre oder Platten werden häufig mit Identifikationscodes und Normeninformationen bedruckt. In diesen Fällen müssen die Drucker sperrige Produkte handhaben und in Bodennähe arbeiten, was flexible Montagelösungen und robuste Gehäuse gegen Staub und Schmutz erfordert.


Praxisbeispiele zeigen, wie Integration und Anpassung die Ergebnisse verbessern können. Eine mittelständische Bäckerei ersetzte den manuellen Stempelprozess durch automatisierte Tintenstrahldrucker an ihren verschiedenen Produktionslinien. Die Umstellung reduzierte die Arbeitskosten, verbesserte die Lesbarkeit der Codes und ermöglichte die automatisierte Datenerfassung. In einem anderen Fall integrierte ein Pharmaunternehmen Tintenstrahldrucker in sein MES (Manufacturing Execution System), um chargenspezifische regulatorische Texte und Seriennummern automatisch in jeden Produktionslauf hochzuladen. Dadurch wurde eine häufige Fehlerquelle bei Produktwechseln eliminiert.


Die Kosten-Nutzen-Rechnungen für solche Implementierungen basieren häufig auf reduziertem Ausschuss, geringeren behördlichen Strafen und einem schnelleren Durchsatz bei Produktwechseln. Die Möglichkeit, variable Daten – wie Chargencodes von Zutaten oder Seriennummern – bedarfsgerecht ohne vorbedruckte Verpackungen zu drucken, senkt zudem die Lagerkosten und erhöht die Flexibilität. Dadurch können Hersteller schneller auf Marktnachfrage und regulatorische Änderungen reagieren.


Wartung, Fehlerbehebung und bewährte Verfahren

Regelmäßige Wartung und eine proaktive Fehlerbehebung gewährleisten den zuverlässigen Betrieb von Tintenstrahldruckern für kleine Schriftgrößen. Die vorbeugende Wartung umfasst typischerweise tägliche oder schichtweise Kontrollen wie die Überprüfung des Tintenstands, die Inspektion der Druckkopfdüsen und die Reinigung der Filter. Zu den regelmäßigen Aufgaben gehören der Austausch von Tintenleitungen, die Kalibrierung der Druckkopfpositionen und die Durchführung von Software-Updates. Das Führen eines Protokolls der Wartungsarbeiten und des Verbrauchsmaterialwechsels hilft, Muster zu erkennen und Ausfälle vorherzusagen, bevor es zu Stillstandszeiten kommt.


Verstopfte Düsen sind ein häufiges Problem. Regelmäßige Spülzyklen und automatische Reinigungsroutinen können Partikel oder eingetrocknete Tinte entfernen, doch anhaltende Verstopfungen deuten oft auf Probleme wie verunreinigte Tinte, falsche Viskosität oder Umweltpartikel hin. Die Anwendung empfohlener Filtrations- und Lagerungsmethoden für Tinten reduziert dieses Risiko. Ebenso entstehen schlechte Haftung oder Verschmieren oft durch falsche Tinten-Substrat-Kombinationen oder unzureichende Trocknung. Die Anpassung der Tintenart, das Hinzufügen eines Härtungsschritts wie UV-Lackierung oder die Verbesserung der Trocknung und Handhabung in der Produktionslinie können diese Probleme beheben.


Ausrichtungs- und Timingprobleme verursachen Streifenbildung oder verzerrte Zeichen. Diese Symptome entstehen typischerweise durch falsch ausgerichtete Druckköpfe, ungenaue Triggersignale oder inkonsistente Liniengeschwindigkeiten. Die Überprüfung mit einem Testmuster und Sensortests ermöglicht oft eine schnelle Diagnose von Synchronisationsproblemen. Bildverarbeitungssysteme können als primäre Erkennungsmethode dienen, indem sie unlesbare Codes kennzeichnen und eine Verbindung zum Druckercontroller herstellen, um automatische Anpassungen vorzunehmen.


Ein effizientes Verbrauchsmaterialmanagement ist eine weitere bewährte Methode. Die Bevorratung mit wichtigen Ersatzteilen wie Druckköpfen, Tintenpatronen, Filtern und Schläuchen reduziert die mittlere Reparaturzeit. Schulungen der Bediener zu einfachen Wartungsarbeiten und klare Eskalationswege für komplexe Reparaturen verhindern unnötige Verzögerungen. Die Kalibrierung der Drucker und die regelmäßige Überprüfung der Druckqualität anhand von Stichproben gewährleisten zudem die Einhaltung von Vorschriften, insbesondere in regulierten Branchen.


Auch die Software- und Firmwareverwaltung ist wichtig. Aktualisierungen auf neuere Firmware können die Kompatibilität mit den Liniensteuerungen verbessern und die Diagnosefunktionen optimieren. Allerdings sollten Updates vor der flächendeckenden Einführung in einer kontrollierten Umgebung getestet werden. Ferndiagnose und Herstellersupport können die Reparaturzeiten erheblich verkürzen, da Techniker Probleme oft aus der Ferne analysieren oder die Mitarbeiter vor Ort bei der Behebung unterstützen können.


Die Umgebungsbedingungen sollten nicht vernachlässigt werden. Extreme Temperaturen, hohe Luftfeuchtigkeit oder staubige Umgebungen beeinträchtigen das Verhalten der Tinte und die Elektronik. Gehäuse, gefilterte Luft und geregelte Heizelemente in lösemittelbasierten Systemen tragen zu einem stabilen Betrieb bei. Die Umsetzung dieser bewährten Verfahren reduziert ungeplante Stillstände und verbessert die Gesamtanlageneffektivität.


Die Auswahl des richtigen Druckers und zukünftige Trends

Die Auswahl des passenden Tintenstrahldruckers für kleine Schriftgrößen erfordert die Bewertung der technischen Spezifikationen im Hinblick auf die betrieblichen Anforderungen. Wichtige Auswahlkriterien sind die maximale Liniengeschwindigkeit, die Substratkompatibilität, die benötigte Druckauflösung, die Tintenarten und die Konnektivität. Berücksichtigen Sie die maximale Liniengeschwindigkeit, die Sie aktuell und in absehbarer Zukunft erwarten; ein System mit ausreichender Leistungsreserve beugt vorzeitiger Veralterung vor. Prüfen Sie die Tintenzusammensetzung hinsichtlich Haftung, Trocknungszeit und Einhaltung gesetzlicher Vorschriften. Berücksichtigen Sie außerdem die Kosten für Verbrauchsmaterialien, die Verfügbarkeit von Kundendienst und globale Servicenetze, insbesondere bei Herstellern mit mehreren Produktionsstätten.


Integrationsfunktionen differenzieren die Anbieter zunehmend. Achten Sie auf Drucker mit offenen Kommunikationsprotokollen und APIs zur Anbindung an SPS-, MES- und ERP-Systeme. Funktionen wie Rezepturverwaltung, Fernüberwachung und sichere Datenprotokollierung optimieren Betriebsabläufe und gewährleisten die Einhaltung von Vorschriften. Intuitive Editoren und das Scannen von QR- oder Barcodes zum Abrufen produktspezifischer Vorlagen reduzieren Umrüstzeiten und Bedienungsfehler.


Nachhaltigkeit und Sicherheit spielen bei der Auswahl ebenfalls eine Rolle. Tinten mit niedrigem VOC-Gehalt und Lösungsmittelrückgewinnungssysteme reduzieren die Umweltbelastung und können die Arbeitssicherheit verbessern. Für explosionsgefährdete Bereiche sollten Drucker mit Eigensicherheitszertifizierung oder ATEX-Konformität gewählt werden. Berücksichtigen Sie die Gesamtbetriebskosten über die Anschaffung hinaus: Faktoren wie die Lebensdauer der Verbrauchsmaterialien, die zu erwartende Wartungshäufigkeit und die Verfügbarkeit von Ersatzteilen bestimmen oft die Lebenszykluskosten.


Mit Blick auf die Zukunft entwickelt sich die Tintenstrahltechnologie für kleine Schriftzeichen stetig weiter. Vorausschauende Wartung auf Basis von Sensordaten und Cloud-Analysen wird immer gängiger und ermöglicht es Herstellern, Ausfälle vorherzusehen und Eingriffe während geplanter Stillstandszeiten einzuplanen. Intelligente Drucker mit integrierter Bildverarbeitung und KI-gestützten Qualitätsprüfungen werden Codes zunehmend in Echtzeit verifizieren und Druckparameter automatisch anpassen. Fortschritte bei der Mikrotröpfchenkontrolle und der Tintenchemie werden die Druckqualität auf schwierigen Substraten verbessern und gleichzeitig die Umweltbelastung reduzieren. Edge Computing und eine engere Integration in MES-Systeme ermöglichen eine bessere Rückverfolgbarkeit und schnellere Reaktionen auf Qualitätsprobleme in verteilten Produktionsnetzwerken.


Letztendlich hängt die richtige Wahl von einem ausgewogenen Verhältnis zwischen unmittelbaren Bedürfnissen und langfristiger Flexibilität ab. Priorisieren Sie Systeme, die zuverlässigen Support, bewährte Zuverlässigkeit in ähnlichen Anwendungen und die Möglichkeit zukünftiger Upgrades bieten, die mit Ihren Zielen der digitalen Transformation übereinstimmen.


Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Kleinschrift-Tintenstrahldrucker vielseitige Werkzeuge sind, die eine schnelle und zuverlässige Kennzeichnung in einem breiten Spektrum industrieller Anwendungen ermöglichen. Von der Kenntnis der grundlegenden Mechanik und Tintenchemie über die Implementierung optimaler Wartungspraktiken bis hin zur Integration der Drucker in umfassendere Automatisierungssysteme – eine gut gewählte und professionell verwaltete Tintenstrahllösung unterstützt Rückverfolgbarkeit, Konformität und Produktionseffizienz.


Durch die Bewertung von Liniengeschwindigkeiten, Substratanforderungen, Tintenarten und Konnektivitätsoptionen können Hersteller Systeme auswählen, die Ausfallzeiten reduzieren und die Produktrückverfolgbarkeit verbessern. In Verbindung mit vorbeugender Wartung und der Berücksichtigung neuer Trends wie vorausschauender Wartung und intelligenterer, vernetzter Geräte werden Kleinschrift-Tintenstrahldrucker auch weiterhin ein unverzichtbarer Bestandteil der modernen industriellen Produktion sein.

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